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Endlich angekommen!

Der Start meines neuen Lebens

Während ich diesen ersten Eintrag für meinen damit offiziell begonnenen Blog schreibe, sitze ich in meinem etwas schäbigen, für Sydney aber verhältnismäßig billigen Hostel, im nimmermüden Chinatown und realisiere das erste Mal, dass ich nun schon nahezu drei Wochen in Australien bin. Wahnsinn, drei ganze Wochen, es fühlt sich eher wie eine Woche an.

Erinnere ich mich an die Zeit kurz vor dem Beginn meiner Reise, kann ich nur erstaunt den Kopf schütteln. Die Wolken, mal dicht und gräulich regnerisch, mal durchsichtig und sommerlich weiß, die Berlin und auch meine Zukunft vor der Abreise verschleiert hatten, haben sich, wie auch das Wetter in Sydney, in Sonne aufgelöst und geben nun den Blick auf einen klaren, blauen Himmel frei. Meine bisherige Zeit in Sydney war ein einziges Abenteuer, die Entscheidung meine zweijährige Reise anzutreten die bisher beste meines Lebens.

Aber beginnen wir von vorne. Ich stieg am 12. Oktober in Berlin in den Flieger. Meine Reise dauerte ungefähr einen ganzen Tag. Das war hart, das Essen im Flugzeug härter. Es war unfassbar schlecht. Dafür durfte ich mit dem Airbus A380 fliegen, dem größten Flugzeug der Welt. Ein Meisterwerk der Technik. Dann, endlich kam ich in Australien an. Ohne Plan, ohne den leisesten Schimmer was mich erwarten würde. Der Plan, keinen Plan zu haben, war der beste Plan überhaupt! Sydney ist eine fantastische Stadt. Sie hat einen spürbar eigenen Puls. Diese Stadt ist niemals ruhig, sie schläft nicht. Was mich beeindruckt an der Stadt ist ihre Diversität. Nicht nur die architektonischer Art, mit den starken Kontrasten zwischen moderner und kolonialer Bauweise oder den riesigen Parks und dem einzigartigen Botanischen Garten, die hier omnipräsente kulturelle und ethnische Diversität raubt den Atem eines jeden Neuankömmlings.

All die Ängste, die Zweifel, auch wenn sie noch so klein, sind natürlicher Teil der Vorbereitung einer solchen Reise. Es ist menschlich. Angst ist wichtig, eine Art evolutionärer Lebensversicherung. Doch sobald ich hier ankam und der schrecklich nervige Jetlag überwunden war, wurden all diese Ängste und kleinen, Zweifel hinweggespült von der Wucht und Intensität des Backpackerlebens. Ein Leben ohne Alltag, die ständige Existenz außerhalb der eigenen Komfortzone. Für mich die Definition von Abenteuer. Ein Leben bestimmt von der Irrationalität des Zufalls macht jeden Tag einzigartig, vorausgesetzt man sucht danach.

Hostels sind der perfekte Ort um dieses Lebensgefühl zu finden. Ich habe schon so viele interessante, freundliche Menschen kennengelernt in Hostels. Die verrücktesten Geschichten erlebt und erzählt bekommen. Aber dazu später mehr.

Und bevor ich es vergesse. Einen Job habe ich auch schon gefunden. Genauer gesagt zwei. Beide im Hospitality Business, in welchem ich aus Berlin noch, einige Erfahrung habe. Ich hatte dabei sehr viel Glück, die Jobs sind besser als ich es mir hätte wünschen können. Die Bezahlung ist traumhaft, verglichen mit Deutschland. Das wurde auch langsam Zeit, es ist nämlich verdammt teuer hier!

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Eleni (Donnerstag, 02 November 2017 10:20)

    Hey Nik ich bins Eleni❤️
    .. ich hab die Ehre das erste Kommentar zu schreiben juchuu!
    Ich bin extrem begeistert von euerm Blog und deinem ersten Eintrag! Ich werde Ihn auf jeden Fall weiterhin lesen, auch deinen Ansgar!
    ;D

  • #2

    Monika Groth (Sonntag, 19 November 2017 11:23)

    Hi Nikitas, ich freue mich, dass du so tolle Sachen machst und so schön darüber schreibst. Ich wünsche dir viele Begegnungen und interessante Erlebnisse. Liebe Grüße Moni

  • #3

    Tabea (Dienstag, 21 November 2017 07:16)

    Hey! Cooler erster Eintrag :)
    Werde den Blog aufjedenfall weiter lesen. Hast nen coolen Schreibstil!
    Wünsche dir noch eine ganz tolle Zeit voller Abenteuer ;)